"Gutes Wasser - Klare Preise"

Benchmarkinginitiative für mehr Transparenz bei den Wasser- und Abwasserpreisen

„Gutes Wasser – Klare Preise“: Unter diesem Motto haben sich rund 134 kommunale  Wasserversorger aus Rheinland-Pfalz freiwillig einem Leistungsvergleich gestellt. Damit haben sich mehr als 70 Prozent der Unternehmen an mindestens einer der bislang vier durchgeführten Erhebungsrunden beteiligt. Den Abschlussbericht dieses Projekts hat Umweltstaatssekretär Thomas Griese am Dienstag in Mainz vorgestellt. „Die kommunalen Wasserversorger in Rheinland-Pfalz sind gut aufgestellt. Die hohe Teilnahme am Benchmarking belegt das große Interesse der Kommunen an einer kontinuierlichen Verbesserung ihrer Leistungen bei der Daseinsvorsorge im Bereich Wasser und Abwasser“, sagte Griese. Auch gelte es auf dieser Grundlage, Herausforderungen der Zukunft anzupacken – insbesondere die Energiewende. So sollte künftig verstärkt aus Klärschlamm Biogas erzeugt und zur Stromversorgung eingesetzt werden.

Im Vorfeld der Veranstaltung hatten alle teilnehmenden Unternehmen bereits einen ausführlichen Bericht erhalten, der ihre technischen und wirtschaftlichen Leistungen objektiv einordnet und konkrete Verbesserungspotenziale aufzeigt. Griese wies darauf hin, dass die gemeinsam mit den Verbänden vereinbarte Preis- und Gebührentransparenz bundesweit vorbildlich ist. „Ab heute finden die Bürgerinnen und Bürger im Internet einheitliche Preis- und Tarifinformationen zur Höhe und Zusammensetzung der Wasser- und Abwasserpreise von allen teilnehmenden Unternehmen“, so der Staatssekretär.

Den öffentlichen Abschlussbericht "Benchmarking Wasserwirtschaft Rheinland-Pfalz" können Sie nebenstehend als PDF-Datei herunterladen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie im Untermenü Preis- und Gebührentransparenz hier.

Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden insgesamt sieben Unternehmen ausgezeichnet, die ein sogenanntes Technisches Sicherheitsmanagement (TSM) eingeführt haben. „Die Aufgaben der Abwasserbeseitigung und Wasserversorgung stellen heute sehr hohe und komplexe Anforderungen. Ein Technisches Sicherheitsmanagement ist ein hervorragendes Instrument um in den kommunalen Unternehmen dauerhaft eine rechtsichere Organisation zu gewährleisten“, erklärte Griese. Er unterzeichnete eine  Kooperationsvereinbarung zwischen dem Land und den wasserwirtschaftlichen Fachverbänden (DVGW und DWA) unterzeichnet, um das Instrument „TSM“ weiter zu verbreiten.